KDStV Elbmark Tetschen-Liebwerd zu Duisburg im CV
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KDStV Elbmark

Goldstraße 20

47051 Duisburg

 

Tel. 0203/34 31 42

 

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Ein kleiner Überlick

Im Jahr 1920 entstand eine landwirtschaftliche Abteilung der Deutschen Technischen Hochschule Prag in Tetschen- Liebwerd. Der feierliche Gründungsakt wurde u. a. mit einem feierlichen Festkommers begangen, an dem verschiedene Kooperationen (wie z. B. der Prager CV) teilnahmen.

In diesem Jahr gründeten ältere und jüngere Semester einen Lesezirkel, der 1921 als “Verein Herold” vom akademischen Senat anerkannt wurde. Die Mitglieder des Lesezirkels Herold nahmen oftmals an den Veranstaltungen der K.D.St.V. Albia zu Bodenbach (an der technischen Falkultät) teil und strebten eine eigenständige Zugehörigkeit zum Cartellverband (CV) an. Die K.D.St.V. Vandalia Prag unterstüzte dieses Vorhaben und stellte den Antrag auf Aufnahme in den CV. Am 29. November 1922 wurde die K.D.St.V. Elbmark gegründet. Die Elbmark wurde im Jahr 1923 durch eine schriftliche Abstimmung, da in diesem Jahr die Cartellversammlung ausfiel, als 106. vollberechtigte Verbindung aufgenommen.

  

Stiftungsfeste im größeren Rahmen feierte die Verbindung dreimal. Das Erste im Jahr 1924, das Zweite zum zehnten Semester im Jahr 1927 und das Dritte zum fünfundzwanzigsten Semester im Jahr 1935.

Im Sommer 1938 wurde der Elbmark gegen eine geringe Miete eine Parterrewohnung in der Nordbahnstraße in Tetschen zur Verfügung gestellt. Hier konnte allerdings nur ein Convent abgehalten werden. Dieser besagte Convent beschloss die Selbstauflösung der Elbmark, was man der Gleichschaltung und Eingliederung in den Nationalsozialistischen Studentenbund vorzog.

Die Gesamtzahl derjenigen, die einst das Elbmarkband trugen, beträgt 69. 1938 konnten noch 53 Elbmärker gezählt werden. Der Krieg forderte 16 Tote und Vermisste. Seit 1957 gab es zahlreiche (über 20) Wiederbegründungsversuche in verschiedenen Universitätsstädten Deutschlands und Österreichs.

Erst lange nach dem Krieg wurden auch in Duisburg studentische Korporationen gegründet. Als eine der ersten Verbindungen entstand im Jahr 1957 die K.D.St.V. Dispargia zu Duisburg im TCV. Später beschlossen einige Dispargen, eine neue Verbindung in Duisburg in Form der Wiederbegründung einer alten CV- Verbindung entstehen zu lassen. So konnte am 17. Juni 1984 die K.D.St.V. Elbmark ihre Wiederbegründungskneipe feiern. Die ersten Chargen waren damals Franco Parodi als Senior, Bernhard Lerch als Fuchsmajor, Andreas Klausmann als Consenior, Rudi Müller als Schriftführer und Kurt Schulte- Herbrüggen als Quästor. 

Von 1984 bis 1990 diente das damalige Kolpinghaus am Dellplatz (heute Brauerei Webster) als Konstante. 1990 gelang es durch Vermittlung von Bundesbruder Franz Kardinal Hengsbach, dem damaligen Bischof von Essen, den ehemaligen Kindergarten von St. Martin in der Siedlung Werthacker als eigenes Elbmarkaus zu beziehen. 2008 erfolgte der Umzug ins heutige Elbmarkhaus auf die Goldstr. 18- 20, zurück an den Dellplatz, wo die Ursprünge der Elbmark in Duisburg lagen. 

 

 

Zur Elbmark gehören rund 140 Bundesbrüder, davon 15 Aktive. 

 

Quelle: Hermann Planckh: “Geschichte der Elbmark Tetschen-Liebwerd”,

2. Auflage, Würzburg 1985

 

  

 

 

Bilderelement

Die KDStV Elbmark hat am ersten Dezember-Wochenende ein wunderschönes 95. Gründungsfest mit vielen Cartell- und Bundesbrüdern und Gästen gefeiert.

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